Ihr Meisterbetrieb in Ampfing seit 1910
Ihr Meisterbetrieb in Ampfing seit 1910

In vier Tagen durch die schönsten Berge der Alpen

auf der Fanes-Alm

Viele kennen die Dolomiten als Wander- und Klettermekka oder im Winter als Ski-Dorado. Die Dolomiten sind aber auch für Radfahrer und Mountainbiker ein absolutes Traumrevier.

In vier Tagen konnten wir die absoluten Schmankerl der bleichen Berge erfahren: Sennes-Fanes, Alta Badia, Seiser Alm, Gröden und Villnößtal. Dass darüber hinaus nicht nur die Trails, sondern auch das Essen ein Schmankerl sind, macht die ganze Sache perfekt.

 

Tag 1:

Ausgangsort ist Mühlbach im Pustertal. Während der nächsten 20km fahren wir uns am Rienz-Radweg gemütlich warm und passieren so das vordere Pustertal. Kurz vor St. Lorenzen biegen wir ab ins Gadertal und durchqueren die Ortschaften Enneberg (Die Osteria in Enneberg ist perfekt für die Mittagseinkehr: sehr freundliche Wirte, hervorragende Schlutzkrapfen und Spinatknödel) und St. Vigil.

Anschließend folgen wir der schmalen Straße ins Rautal - links und rechs flankiert von beeindruckenden Bergen und einem malerischen Latschenwald.

Bei der Pederü-Hütte teilt sich der Weg: links gehts zur Sennes-, rechts zur Fanes-Hochalm. Auf breiter Schotterstraße schraubt sich unser Weg auf etwa 2000hm hinauf auf die wunderschöne bewirtschaftete Fanesalm.

Hier endet unsere erste Etappe bei der Fanes-Hütte, wo wir uns nach einer warmen Dusche ein leckeres Abendessen schmecken und gemütlich den Tag ausklingen lassen. 

 

Die erste Etappe ist mit ca. 80km und ca. 1900hm nicht übermäßig schwierig und technisch sehr leicht. Gute Kondition hilft aber v.a. bei der Auffahrt zur Fanesalm.

Panorama über Arabba

Tag 2

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg hinauf zum Limojoch. Ein kurzer aber spaßiger Singletrail führt uns vom Joch hinunter Richtung Cortina. Bei der Abzweigung nach St. Kassian folgen wir dem Dolomiten-Höhenweg 11 in Richtung Capanna Alpina. Uns erwartet ein grandioses Panorama auf Sella und ins Alta Badia.

Eine genußvolle Schiebe- und Tragepassage führt uns vom Grand Pian hinunter nach Kassian im Alta Badia. Von hier gehts hinauf auf den Aussichtsberg Pralongia. Um uns reihen sich Berge wie Tofana, Lagazuoi, Monte Cavallo und Lavarella. In der Pralongia-Hütte lassen wir uns die Spagetti Aglio olio und den Kaiserschmarrn schmecken, bevor uns ein Wahnsinnstrail zum Campolongopass führt. Von da geht es auf Teerstraße hinunter nach Arabba.

Ein langer, steiler Weg führt von Arabba hinauf zur Seilbahnstation der Forcella Europa. - bei Zeit- oder Konditionsproblemen befördert die Seilbahn aber auch Biker hinauf auf fast 2500m.

Von hier startet DER Traumtrail schlechthin: der vielbesagte Viel del Pan.

Tagsüber stark von Wanderern frequentiert, hat man diesen Steig ab etwa 16.00 Uhr für sich und kann, die Marmolada vor Augen, in den Sonnenuntergang trailen. In der neu erbauten Viel-del-Pan Hütte konnten wir uns mit einem ordentlichen Schnitzel und Rosenheimer Weißbier stärken und anschließend in super gemütlichen Zimmern unsere müden Knochen ausruhen.  

 

Nur etwa 70km, aber durch die Schiebepassagen und teils steilen Auf- und Abfahrten relativ anstrengende Etappe mit ca. 1600Hm. Die landschaftlichen Eindrücke und die Abwechslung machen alle Schinderein mehr als wett!

Im Duron-Tal

Tag 3

Weiter gehts am Bindel-Weg Richtung Canazei und von da hinein ins Fassatal nach Campitello di Fassa. Hier zweigt ein extrem steiler Weg ab ins Duron-Tal. Schon bald ist aber die Hochebene erreicht, durch die sich ein angenehmer Schotterweg zieht. Das Tal führt durch besonders reizvolle Landschaft zwischen Rosengrten und Seiser Alm hinauf zum Mahlknecht-Joch. Von dort überqueren wir die Seiser Alm und lassen es hinunter nach St. Christina und weiter nach St. Ulrich im Grödnertal laufen.

In St. Ulrich wartet der zweite Anstieg des Tages auf uns: weitere 900hm hinauf zum Broglessattel wollen bezwungen werden um unser Etappenziel, die Malga Brogles zu erreichen. Der Wanderweg 9 ist hier die Norm-Strecke, wir enscheiden uns aber für die abenteuerliche Variante über den 5er Steig und "genießen" so eine dreistündige Offroad-Schiebe-Passage. 

Die Malga Brogles ist eine echte Hochgebirgsalm - ohne warm Wasser, ohne Duschen - aber dafür mit besonders herzlichen Wirtsleuten und leckerem Essen in riesigen Portionen.

 

Mit etwa 80km und 1600hm keine sehr anspruchsvolle Etappe, allerdings sehr zeitraubend durch die Schiebepassagen am Mahlknechtjoch und zur Broglesalm.

 

Bei der Brogleshütte am Geißler

Tag 4

Kann ein Tag besser starten als mit einem guten Frühstück? Ja! Mit einem guten Frühstück und anschließend einem richtig flowigen Trail!

Hinter der Broglesalm lassen wir es so richtig rocken auf dem Weg hinunter Richung St. Magdalena im Vilnöss-Tal.

Die Geißlerspitzen im Rücken geht es von da weiter Richtung Würzjoch und kurbeln am Plauenbach hinauf zur Haslhütte. Über einen kurzen Trail (Wanderweg 8) stoßen wir wieder auf die Straße nach Lüsen und lassen es kilometerlange einfach nur rollen. Nach einem Cappucchino in Lüsen stehen einige Wege zurück nach Mühlbach zur Wahl. Wir entscheiden uns für die Variante, die die Kompass-Karte als Radweg vorschlägt und fahren im stetigen Auf und Ab über Nauders zurück zum Ausgangsort.

 

Viele Kilometer und viele "versteckte" Höhenmeter machen diese Etappe streckenweise zum Schrecken ohne Ende, ist aber dennoch eine angenehme Weise um diese Tour genussvoll und angemessen abzuschließen.

 

FAZIT: In vier Tagen durch die Dolomien bietet alles, was das Bikerherz höherschlagen lässt: atemberaubende Berge, bissige Trails, wenig Teerstraße, genussvolle Panoramafahrten über Hochebenen, lecker Essen und gemütliche Hütten. Der perfekte Bike-Urlaub!

 

Öffnungszeiten:

in der Saison:

Mo - Fr:
08.30-12.30 Uhr
13.30-18.00 Uhr

Sa:      
08.30-12.30 Uhr

November - Februar:

Mo, Di, Do, Fr:
08.30-12.30 Uhr
13.30-18.00 Uhr

Mi und Sa:      
08.30-12.30 Uhr

Hier finden Sie uns:

Zweirad Schröck
St.-Martin-Str. 6
84539 Ampfing

Telefon: 08636 294

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